Vacuum & Zange

Saugglocken – und Zangengeburt

In besonderen Fällen (Herztonabfall oder Geburtsstillstand) muss die Austreibungsphase mit einer Saugglocke (Vacuum) oder einer Zange (Forceps) beendet werden. Welche Methode verwendet wird hängt einerseits von der geburtshilflichen Situation und andererseits von der Erfahrung des Gebutshelfers ab.

Nachfolgend schematische Darstellung einer Vacuumgeburt mit der metallenen Saugglocke und mit dem neuen, weichen Silikonvacuum, welches beim Kind keine Kopfgeschwulst hinterlässt.

silikonvac1.gif (15KB) Silikon-VacuumWir bevorzugen, wenn immer möglich das weiche Silikon-Vacuum, welches besonders sanft ist und beim Kind in der Regel keine Spuren hinterlässt.
Als Nachteil muss bemerkt werden, dass mit diesem Vacuum weniger stark gezogen werden kann.

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metalvac.gif (15 KB) Das Metall-VacuumMit der metallenen Saugglocke kann mit mehr Kraft gezogen werden. Allerdings führt dies zu einer Kopfgeschwulst beim Kind, welche sich aber innert weniger Tage zurückbildet.

 

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kiellandf.gif (30175 Byte) Die geburtshilfliche ZangeMit der Zange kann das Kind besonders rasch entwickelt und zudem der Kopf in die richtige Richtung gedreht werden. Die Zange wird wie eine schützende Hand um den kindlichen Kopf gelegt und hat bei richtiger Anwendung keine negativen Folgen für das Kind. In der Regel muss bei der Mutter eine medio-laterale Episiotomie (Dammschnitt) gelegt werden.