Peridural-Anästhesie

Peridural-Anästhesie (PDA)

Die Periduralanästhesie (auch Epiduralanästhesie oder PDA genannt) erfreut sich vor allem in angelsächsischen und frankophonen Ländern grosser Beliebtheit bei den gebärenden Frauen. In den USA werden ca. 90% der Geburten unter PDA durchgeführt. Bei uns in Zürich ist die Skepsis gegenüber dieser Methode der Schmerzlinderung unter der Geburt in den letzten Jahren gewichen und eine PDA kann auf Wunsch der Gebärenden in jedem Spital durchgeführt werden.

pda0.jpg (7095 Byte) Periduralanästhesie IBei der PDA werden die Nerven, welche die Geburtsschmerzen fortleiten, auf Höhe des 3. bis 4. Lendenwirbel örtlich betäubt.
pda1.jpg (9253 Byte) Periduralanästhesie IIZwischen dem Dornfortsatz des dritten und vierten Lendenwirbel wird eine Hohlnadel rückenmarksnahe in den sogenannten Periduralraum vorgeschoben. Anschliessend wird durch diese Nadel ein feiner Katheter vorgeschoben, durch welchen ein lokal wirkendes Betäubungsmittel gespritzt werden kann.
pda2.jpg (9461 Byte) Periduralanästhesie IIIDer Anästhesist führt nach Setzen einer Lokalanästhesie die Hohlnadel zwischen den Dornfortsätzen bis in den Periduralraum.
pda3.jpg (7347 Byte) Periduralanästhesie IVNach korrekter Plazierung der Hohlnadel wird durch diese ein sehr feiner Katheter in den Periduralraum eingeführt.
Durch den Katheter wird später das Betäubungsmittel gespritzt. Die heutigen Mittel beinflussen die Muskelkraft nur unwesentlich, so dass die Frau unter der Geburt weiterhin auf Wunsch Herumgehen kann.