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Wussten Sie schon?

WHI Studie (Women Helath Initiative) und Hormonersatzbehandlung in der Menopause:
Entwarnung bezüglich Brustkrebs?

Nach 7 Jahren wurden Zwischenergebnisse publiziert. Bemerkenswert ist der Umstand, dass unter einer alleinigen Östrogenbehandlung 23% weniger Brustkrebs Fälle aufgetreten sind! Die Zahlen sind wohl nicht statistisch signifikant, aber es besteht zumindest für die postmenopausalen Frauen eine gewisse Entwarnung, in dem unter einer Östrogenbehandlung kein statistisch signifikanter Anstieg des Brustkrebsrisikos gefunden wurde. Diese Ergebnisse haben dazu geführt, dass die Rolle der Gestagene (medikamentöses Gelbkörperhormon) vermehrt diskutiert wird. Bei der WHI Studie wurde ein älteres Gestagen eingesetzt (MPA). Natürliches, bioidentisches Progesteron oder das moderne Gestagen Didrogesteron scheinen hingegen keinen negativen Einfluss zu haben.(Weitere Informationen siehe separate Seite)

Genetik-Chip zur individuellen Hormonbehandlung

Seit einiger Zeit können Erbgutvarianten mittels diverser Genetik-Chip untersucht werden. Die Blutuntersuchung erlaubt es dem Arzt, die Patientin in der Menopause noch individueller zu beraten und die Hormonpräparate gezielter zu verordnen. In den nächsten Monaten werden diverse solcher Chips marktreife erlangen, wobei die klinische Bedeutung noch zu wenig mittels Studien belegt ist.
Bei besonderen Fällen (z.B. Thrombserisiko) könnte jedoch eine solche Analyse helfen, eine Hormonersatz Behandlung noch individueller zu gestalten.

Erfolgreiche Behandlung von Blutungsstörungen durch Verödung der Gebärmutterschleimhaut

Wenn eine Frau unter starken Periodenblutungen leidet, die oft mit einem Eisenmangel verbunden sind, ist es heute nicht mehr unbedingt nötig, die Gebärmutter zu entfernen. Mittels Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) und durch Resektion oder Verödung der Gebärmutterschleinhaut lassen sich zu starke Blutungen auf minimalinvasiver Weise mit Erfolg behandeln. Bestehen gleichzeitig auf Periodenkrämpfe, können diese Verfahren mit der Einlage einer Hormonspirale kombiniert werden oder man kann alternativ auch eine (Teil-) Entfernung der Gebärmutter mittels Bauchspiegelung (Laparpskopie) diskutieren.

Unwillkürlicher Urinverlust – neue operative Methode

Eine neue Operationsmethode, welche in örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann, bringt in über 90% eine Heilung der Belastungs-Inkontinenz.
Mit der TVT-Methode wird die Harnröhre durch ein schmales Kunststoffband unterstützt, so dass beim Husten, Niessen, Springen etc. kein unwillkürlicher Urinverlust mehr auftritt. Wir wenden diese Methode ebenfalls seit mehreren Jahren erfolgreich an. Sprechen Sie den ungewollten Urinverlust an, eine Behandlung ist meistens gut möglich!

Dinner Canceling und Aging

In Tierversuchen leben der grazile Fadenwurm und Säugetiere um
35-50% länger, wenn man sie unter Kalorienreduktion setzt.

Das Stichwort heisst “Dinner canceling” !

Ein Chinesisches Sprichtwort besagt: “Überlasse das Abendessen Deinen Feinden!”

Es werden zunehmend Arbeiten publiziert, welche die gesundheitlichen Vorteile des Fastens belegen. Verzichtet man über mindestens 16-20 Stunden auf eine Nahrungsaufnahme und leert damit die Zuckerspeicher, bezieht der Köper seine Energie aus der Fettverbrennung (ketogener Stoffwechsel). Dies hilft nicht nur zum Abnehmen, sondern vermindert auch Entzündungsprozesse  im Körper. Positive Effekte auf Arthritis, Alterungsprozesse und Hirnleistung werden diskutiert.

Literatur: “Länger leben, später altern” , Prof.DDr.Johannes C.Huber
oder direkt online: http://www.drhuber.at/dinner.htm

Brustkrebs und Alkohol

Bereits ein 1/8 Wein täglich bewirken einen Anstieg des Oestrogenspiegels auf das zwei bis dreifache! Alkohol erhöht das Brustkrebsrisiko um knapp 60%!
Hormone in tiefer Dosierung haben dagegen keinen gesicherten negativen Einfluss, wenn eine Frau keinen oder nur wenig Alkohol trinkt.

Sojaprodukte

Soja enthält das Hormon “Genistein”, welches ähnlich wirkt wie das Anti-Hormon “Tamoxifen”. Tamoxifen und Genistein scheinen das Risiko für Brustkrebserkrankung zu verringern. Liegt ev. darin das Geheimnis, weshalb  japanischen Frauen viel seltener an Brustkrebs erkranken?

Grüner Tee und Verhinderung von Krebsentstehung

Menschliche Krebszellen benötigen u.a. das Enzym “Urokinase”, um sich im Gewebe auszubreiten und Metastasen zu bilden. Grüner Tee enthält einen potenten Urokinase-Blocker in Form von sog. “Catechinen”. Am Medical College von Ohio, USA,   wurde die krebsverhinderte Wirkung von grünem Tee intensiv erforscht (Nature, Vol.387 / 5.Juni 1997)

Traubensaft gegen Herzinfarkt? Wie schützt Rotwein das Herz?

Mehrere Studien haben den günstigen Einfluss von Rotwein zur Verhinderung von Herzkrankheiten aufgezeigt. Am Bristol Royal Infirmary in England konnte man eine ähnliche Wirkung für Trauensaft nachweisen.
Der Konsum von täglich 125ml roten Trauensaft verbesserte die antioxidative Potenz des Blutserums und nach 7 Tagen war das LDL Cholsterol signifikant resistenter gegen Oxidation.
Es scheint, dass roter Trauensaft in ähnlicherweise wie Rotwein gegen Arteriosklerose schützen kann ohne die schädliche Wirkung des Alkohols zu haben. Offenbar sind in den Schalen von roten Trauebn Substanzen enthalten, welche eine schützende Wirkung entfalten. Weitere Studien zu dieser Wirkung sind geplant.
(Annals of Nutrition&Metabolism, 41:353-57, 1997)

Johanniskraut und Depressionen

In mehreren Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass Präparate mit Johanniskraut-Extrakten bei Depressionen und Stimmungsschwankungen helfen können. In der Schweiz sind diverse Johanniskrautpräparate erhältlich (z.B. Valverde Hyperval / Jarsin 300 / Mandal 425 u.w.m.)

Mönchspfeffer bei prämestruellem Syndrom

Mittels Mönchspfeffer (in CH z.B. PreMens®) lässt sich ein prämenstruelles Syndrom in vielen Fällen auf pflanzlicher Basis erfolgreich behandeln.