Myop

Hysteroskopische Myomoperation

Der folgende Fall ist ein typisches Beispiel für eine hysteroskopische Operation (= Operation mittels Gebärmutterspiegelung):

Die 38-jährige Patientin hatte einen unerfüllten Kinderwunsch. Bei der gynäkologischen Untersuchung finden wir im vaginalen Ultraschall einen myomverdächtigen Schatten in der Gebärmutter. Nach Füllung der Gebärmutterhöhle mit einer Salzlösung lässt sich genau feststellen, dass der Myomknoten in die Gebärmutterhöhle ragt. Als schonenste Operationsmethode erweist sich eine Operation mittels Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung). Das Myom kann mit einer Elektroschlinge blutungsfrei und vollständig entfernt werden. Bereits wenige Monate nach der Operation wurde die Patientin schwanger!

Der vaginale Ultraschall zeigt ein kleines Myom im Bereich der Gebärmutterhöhle, wobei die genaue Abgrenzung zur Höhle nicht sicher erkennbar ist.
Der vaginale Ultraschall zeigt ein kleines Myom im Bereich der Gebärmutterhöhle, wobei die genaue Abgrenzung zur Höhle nicht sicher erkennbar ist.
Nach Füllung der Gebärmutterhöhle mit einer Kochsalzlösung entfalten sich die Gebärmutterwände und die genaue Lage des Myoms wird ersichtlich.
Nach Füllung der Gebärmutterhöhle mit einer Kochsalzlösung entfalten sich die Gebärmutterwände und die genaue Lage des Myoms wird ersichtlich.
Intraoperatives Bild anlässlich der Hysteroskopie: das Myom an der rechten Seitenwand lässt sich gut erkennen.
Intraoperatives Bild anlässlich der Hysteroskopie: das Myom an der rechten Seitenwand lässt sich gut erkennen.
Durch das Hysteroskop wird eine Elektroschlinge eingeführt, womit das Myom scheibchenweise vollständig und blutungsfrei entfernt werden kann.
Durch das Hysteroskop wird eine Elektroschlinge eingeführt, womit das Myom scheibchenweise vollständig und blutungsfrei entfernt werden kann.