PRAXIS DR. MED. PIERRE VILLARS
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Schwerpunkt Operative Gynäkologie und Geburtshilfe
Senologie - Mitglied Brustteam Zürich und Brustcentrum Bethanien

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Diagnostik der Brustdrüsenerkrankungen

Ultraschall der Brust
Mammographie
Magnet Resonanz Imaging (MRI)

Aktuell finden hauptsächlich die Mammographie, der Ultraschall und die Magnetresonanz (MRI) Anwendung zur Darstellung der weiblichen Brust. Das Standardverfahren ist die Mammographie, wobei der Brustultraschall durch die neuen, hochauflösenden Geräte zunehmend an Bedeutung gewinnt. Bei unklaren Fällen hilft meist die MRI Untersuchung weiter. Jedes Verfahren hat vor und Nachteile, die wir jeweils individuell mit der Patientin besprechen.

Als Mitglied des Brustzentrums Seefeld können wir unseren Patientinnen eine optimale und rasche Abklärung von Brustveränderungen aus einer Hand anbieten.

Ultraschall der Brust

Der Ultraschall stellt eine sinnvolle Ergänzung der Mammographie dar. Bei jungen Frauen unter 40 Jahren und bei röntgendichten Brüsten ist die Ultraschalluntersuchung oft aufschlussreicher als die Mammographie. Viele Frauen schätzen den Ultraschall wegen der fehlenden Strahlenbelastung und der schmerzlosen Untersuchung. Dank unseres neuen 3D Ultraschallgerätes lassen sich verdächtige Befunde noch genauer untersuchen (siehe Bilder weiter unten).

Beispiele von gutartigen und bösartigen Brustknoten, welche anlässlich der Jahreskontrolle mittels Ultraschall in der Sprechstunde entdeckt wurden.
Gutartige Befunde zeichnen sich aus durch eine scharfe Begrenzung und durch eine Verstärkung der Echos (helles Band) unterhalb des Befundes.
Typisch für eine Krebsgeschwülst sind die unregelmässige dunkle Echostruktur und der Schallschatten  unterhalb des Tumors.

us_zyst.jpg (7KB) mammakno.jpg (7KB)
gutartige Zyste 9x16mm gutartiger Knoten 5x6mm gross
mammaca6.jpg (16294 Byte) us_carz2.jpg (7KB)
Brustkrebs 5x6mm gross Brustkrebs 7x10mm gross
Links kleiner Brustkrebsknoten von 8mm und rechts grösserer gutartiger Knoten Gleicher Befund in der 3D-Darstellung: beim kleinen Knoten ist die unscharfe Kontur mit den Krebsfüsschen besonders gut sichtbar. Dagegen ist der grosse Knoten scharf begrenzt und deshalb gutartig
Im konventionellen 2D Ultraschall ist der kleine Knoten nicht typisch bösartig aussehend. Das unregelmässige Echomuster lässt aber ein Karzinom vermuten. Dagegen lässt sich im 3D Ultraschall die unregelmässige Kontur mit den Krebsfüsschen, welche ins umliegende Gewebe einwachsen, gut darstellen und der Knoten erscheint deshalb als bösartig.

Mammographie

Gemäss den neusten KVG Richtlinien wird eine Mammographie ab dem 50. Altersjahr alle 2 Jahre durch die Krankenkasse bezahlt. Grosse Studien haben aufgezeigt, dass regelmässige mammographische Kontrollen der Brust (alle 2 Jahre) die Sterblichkeit an Brustkrebs um etwa einen Drittel senkt.

Die Mammographie sollte kurz nach der Periode erfolgen, da die Brust zu diesem Zeitpunkt am wenigsten empfindlich ist. Die Strahlenbelastung ist mit den modernen Geräten sehr gering und stellt nach heutigem Wissen kein erhöhtes Risko für die strahlenbedingte Entstehung eines Brustkrebses dar.

magra_ca.jpg (9164 Byte) mikalk.jpg (7 KB)
Brustkrebs mit typischen "Krebsfüsschen"
(Bild Prof.R.Otto, Baden)
Mikrokalk als erstes Zeichen des Krebs
(Bild Prof.R.Otto, Baden)

 
Magnet Resonanz Imaging (MRI)

Beim MRI wird die Brust innerhalb einer Magnetspule ohne Belastung durch Röntgenstrahlen untersucht. Das Verfahren eignet sich besonders bei unklaren mammographischen Befunden. Durch Einspritzen des Kontrastmittels "Gadolinium" in eine Vene, kann die Anreicherung des Kontrastmittels in Krebsgeschwülsten mit hoher Sicherheit aufgezeichnet werden. Dabei können auch kleinste Satelitenherde in der Brust nachgewiesen werden. Das Verfahren ist recht teuer und es ist ratsam,  zuerst von der Krankenkasse eine Kostengutsprache einzuholen.

breastMRI-3.gif (8204 Byte)
Brustkrebs mit kleinem Satelitenherd

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Stand: 02. August 2013